Zuschauen und Winken

24. März 2025 – „Zuschauen und Winken“ von Mercedes Lauenstein, Blumenbar Verlag: Mit ihrem neuen Roman beweist die Autorin einmal mehr ihr außergewöhnliches Gespür für die feinen Nuancen des menschlichen Daseins. In poetischer Klarheit und mit leiser Intensität zeichnet sie das Porträt eines Lebens, das von Unsicherheit und Krankheit geprägt ist – und doch von Liebe und Beharrlichkeit getragen wird.

Stille Intensivität

Ihr erzählerischer Blick richtet sich auf das Unscheinbare, auf die Randzonen des Alltäglichen, die sich hier zu einer bewegenden Reflexion über Zusammenleben, Vergänglichkeit und den Umgang mit dem Ungewissen verdichten. Damit stemmt sie sich gegen jede Art von Resignation und ermutigt auszuhalten, hinzusehen und zu kämpfen. Mit beeindruckender Sensibilität und einer feinen, melancholischen Komik, die dem Schweren Leichtigkeit verleiht, führt die Autorin durch ihren Text und hat auf diese Weise ein stilles, kluges und ungemein berührendes Buch gemacht.

Klappentext:

Ihre Arbeit an der Universität stagniert, ihr Mann wird seit Jahren nicht gesund, und niemand weiß Rat. Aus dem Forschungstagebuch der Erzählerin zur Kulturgeschichte des Moores wird ein Journal der Arztbesuche und Alltagsmerkwürdigkeiten.

Über die Autorin:

Mercedes Lauenstein, Jahrgang 1988, lebt in München und Italien. Für ihr literarisches Debüt „Nachts“ wurde sie 2016 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet. Sie war „Writer in Residence des Art Omi“ in New York sowie Stipendiatin des Berliner Senats und des Deutschen Literaturfonds.

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