Als Stift, in Hommagen und Gedenkbüchern – pünktlich zum 100. Todestag ist Franz Kafka in aller Munde

4. Januar 2024 – Am 3. Juni jährt sich Franz Kafkas 100. Todestag. Zu diesem Anlass ist der Schriftsteller in aller Munde und schier überall zu sehen. Bei Thalia etwa schmückt sein Konterfei einen eleganten Tintenroller, verziert mit einem seiner Aphorismen: „Verbringe nicht die Zeit mit dem Suchen des Hindernisses, vielleicht ist keines da.“ Auf einmal werden seine Werke neu entdeckt und erfreuen sich wieder allergrößter Beliebtheit.

Deshalb rief 2023 auch CarpeGusta Literatur zu Ehren des kapriziösen Schriftstellers sein Kafka-Special ins Leben: Im Rahmen unserer Literaturausschreibung suchten wir nach neuen Interpretationen und Analysen von Franz Kafkas Werk, die einen frischen und modernen Blick auf Kafkas Erbe erlauben. Gesammelt und zusammengestellt werden damit Beiträge, die sich mit der Relevanz von Kafkas Schriften für die Gegenwart auseinandersetzen und neue Perspektiven auf seine Werke ermöglichen.

Kafkas Einfluss auf die moderne Kunst und Literatur, seine symbolische Sprache und seine darin verwobenen Themen geht – gewünscht waren innovative Ansätze und neue Einsichten, die unsere Vorstellung von und über Franz Kafka erweitern und vertiefen. Autoren und Forscher waren eingeladen, ihre Ideen und Beiträge einzureichen und gemeinsam mit uns Kafkas Erbe weiter zu ergründen. Unser Essay-Band zu Franz Kafka wird in der ersten Jahreshälfte 2024 – pünktlich zu seinem 100. Todestag am 3. Juni – erscheinen, herausgegeben vom Lektorat Dr. Maria Zaffarana.

Buch-Tipp „Zum Teufel mit Kafka“: Der Roman ist im weitesten Sinne als heitere Hommage an den außergewöhnlichen Schriftsteller zu verstehen.

Klappentext:

Leopold ist ein schwer gebeutelter Mann. Er hat eine Schwiegermutter, die er hasst und mit der er mehr Zeit verbringen muss, als ihm lieb ist. Warum? Seine Frau will es eben so. Die hat nämlich einen ausgeprägten Mama-Komplex. Das wäre an sich schon schlimm genug, wenn da nicht auch noch der Rest seiner sonderbaren Familie wäre: Seine pubertierenden Zwillinge, der schwerhörige Vater, die verträumte Mutter, die gefräßige Tante und der transsexuelle Bruder halten ihn ganz schön auf Trab.

Zum Glück gibt es da noch Gregor, Leopolds einzigen Freund. Der wohnt einsam in einem verlassenen Haus mit Madame Lunette zusammen, einem äußerst einsilbigen Papagei. Doch auch Gregor hat mehr Macken als ein 20 Jahre altes Auto.

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