Erinnerungen, die noch nicht stattgefunden haben, sind umgehend nachzuholen

„Erinnerungen, die noch nicht stattgefunden haben, sind umgehend nachzuholen“ von Matthias Brodowy, zu Klampen Verlag: Mit feiner Ironie beschreibt der Autor einen allzu absurden Alltag. Er erläutert, warum er nicht mit einem klassischen Papierkalender klarkommt, weshalb ihn aber auch die digitale Variante so manches Mal in Bedrängnis bringt. Pointiert klärt er zudem auf, was ihn eigentlich dazu angetrieben hat, täglich zehntausend Schritte zu gehen.

Heitere Erzählungen mit Esprit

Wortwitzig schlängelt er sich von Kapitel zu Kapitel durch sein beschwingtes „Kuriosiversum“. Man lässt sich nur zu gern in seine wahrlich munter-heiteren Episoden hineinfallen. Dabei kommt der stets reflektierende Künstler stets zu erstaunlichen Erkenntnissen und überraschenden Ergebnissen.

Fazit: Unterhaltsame Satire in kleinen, hoch amüsanten Häppchen!

Klappentext:

Eigentlich ist Matthias Brodowy auf der Suche nach einer Idee für sein nächstes Buch. Doch dann entdeckt er einen alten Kaugummiautomaten, der keine Süßigkeiten, sondern Sätze für die Ewigkeit ausspuckt. Was folgt, ist ein Streifzug durch Erinnerungen – und Zufälle, die keine sind. Plötzlich ist alles wieder da: wie er als Kind in einer Kneipe zu unerwartetem Reichtum kam, Tante Irma in einem Sack verschwand und ihm Onkel Heinrich stolz seine Naziuniform präsentierte.

Über den Autor:

Matthias Brodowy, Jahrgang 1972, ist Kabarettist und Musiker. Seit der Jahrtausendwende tourt er mit seinen bislang elf Bühnenprogrammen quer durchs Land. Seit 2007 arbeitet er nicht nur solo, sondern auch mit dem Hamburger Puppenspieler Detlef Wutschik zusammen. Hanns Dieter Hüsch hatte Brodowy entdeckt und ihn 1999 als ersten Preisträger mit dem Kabarettpreis „Das schwarze Schaf vom Niederrhein“ ausgezeichnet.