Die vielleicht innovativste Serie über ein literarisches Phänomen, Teil 27: Perry Rhodans Planetenromane

*Kolumne*

Stand heute sind es 3342 fortlaufende Hefte im Perryversum. Doch das ist „nur“ die Hauptserie! Schon früh erkannten die Macher: Da gibt es noch so viel mehr zu erzählen. Ziemlich genau drei Jahre nach dem Start ersannen sie daher die „Planetenromane“. Ziel war es zum einen, Handlungsstränge weiterzuspinnen, die zu kurz gekommen oder gar vergessen worden waren, und übersprungene Handlungsjahre mit Bonusgeschichten anzureichern, um auf diese Weise so manche Zeitlücke zu schließen, sowie zum anderen neuen Leserinnen und Lesern den Einstieg zu erleichtern. Denn die Taschenbücher haben anders als die Hefte eine in sich abgeschlossene Handlung und sind damit ohne Vorkenntnisse verständlich.

Verschiedenste Spin-offs

Das Konzept ging auf: Beeindruckende 415 Planetenromane wurden es insgesamt, bevor sie 1998 eingestellt wurden. Sie begleiten die Hauptserie bis Heft 1800, wurden mehrfach wiederaufgelegt und letztlich zur Blaupause: Die bislang zwölf erschienenen jeweils zwölfteiligen Miniserien (bislang also immerhin auch schon 144 Büchlein) funktionieren nach einem ganz ähnlichen und ebenso erfolgreichen Konzept, von Spin-offs wie „Perry Rhodan Action“ und den sage und schreibe 850 „Atlan“-Heften mit Geschichten aus der Vergangenheit von Perry Rhodans gleichnamigem Freund als gestrandetem Arkoniden auf der frühen Erde ganz zu schweigen.

Tipp: Lesen Sie noch weitere Kolumnen, Interviews, launige Beiträge und ganz persönliche Einschätzungen in unserer Serie „CarpeGusta Literatur meets Perry Rhodan“!