Das Zeichen des Fremden

„Das Zeichen des Fremden“ (Band 3 der „Rekke Vargas“-Reihe) von David Lagercrantz, Heyne Verlag: Was wie ein klassischer Krimi beginnt, wird schnell zu einem Blick in einen finsteren Abgrund voller Rätsel. Der Autor spielt dabei nicht einfach die gewohnten Thriller-Akkorde an, sondern komponiert eine düstere, präzise erzählte Partitur, die lange nachhallt.

Geschickte Spannung

Dabei liegt die Stärke dieses Romans nicht nur im clever ausgeklügelten Plot, sondern auch im Ton, in dem er erzählt wird: pointiert, konzentriert, stets fesselnd. Statt spektakulärer Showdowns gibt es kluge Beobachtungen, geschickt platzierte Spannungsmomente und Figuren, die in ihrem Inneren genauso kaputt sind wie das System, in dem sie ermitteln.

Fazit: Ein verzwickter Thriller, der von Seite 1 an packt!

Klappentext Band 3:

Hans Rekke und Micaela Vargas haben einige Fälle gemeinsam gelöst. Doch nun kämpft der geniale Psychologe mit seinem eigenen psychischen Zustand, und Vargas hat Geheimnisse vor ihm. Da taucht spontan ein spanischer Polizeikollege bei Rekke zu Besuch auf. Er ist überzeugt, einem Serienmörder auf der Spur zu sein. Ein seit 1988 ungelöster Mord an einer Studentin weist erschreckende Parallelen zu anderen Fällen auf: Die Körper der Opfer sind mit Zeichen versehen, die scheinbar eine Reihenfolge ergeben. Rekke und Vargas nehmen die Ermittlungen auf, denn die Spur führt in die Literaturszene Stockholms, wo tiefe Abgründe und Lügen auf sie warten.

Klappentext Band 2 – „Das Bild der Toten“:

Eine seit vielen Jahren verschwundene und für tot erklärte Frau ist auf einem Foto vom Markusplatz in Venedig zu sehen. Ihr verzweifelter Mann bittet die Polizei herauszufinden, ob sie noch lebt. Die Ermittlungen in ihrem zweiten Fall stürzen den genial-depressiven Rekke und die engagierte Vargas überraschend in private Abgründe. Denn es gibt einen gefährlichen Menschen aus Rekkes Vergangenheit, der auf Rache sinnt.

Klappentext Band 1 – „Der Mann aus dem Schatten“

Stockholm 2003: Ein Schiedsrichter der Fußballjugend wird erschlagen aufgefunden. Der Verdacht fällt sofort auf einen überengagierten Vater, doch es fehlen Beweise. Der mysteriöser Mord entwickelt sich zu einem internationalen Skandal. Psychologe Hans Rekke kombiniert brillant zusammen mit der hartnäckig nach Fakten suchenden Streifenpolizistin Micaela Vargas.

Über den Autor:

David Lagercrantz, Jahrgang 1962, debütierte mit dem internationalen Bestseller „Allein auf dem Everest“. Seitdem hat er zahlreiche Romane und Sachbücher veröffentlicht. Er lebt in Stockholm.