„All the Way to the River“ von Elizabeth Gilbert, S. Fischer Verlag: „Ich schreibe für alle, die das Gefühl haben, dass es mehr im Leben geben muss. Dieses Buch erzählt davon, wie man auf der Suche nach Liebe und Glück verloren gehen kann. Und wie man aus dieser Verlorenheit wieder zurückfindet“, sagt die Autorin über ihre Geschichte, die einfühlsam und schonungslos zugleich von inneren Kämpfen, Sehnsüchten und der Kraft der Selbstfindung erzählt.
Zwischen Schmerz und Hoffnung
Unerbittlich werden in diesem aufwühlenden, nachhallenden Text Emotionen offengelegt. Sie gehen oftmals bis an die Schmerzgrenze, lassen Worte zu Wunden werden und machen die Handlung regelrecht spürbar. Beim Lesen erscheinen diese Erlebnisse wie ein grelles Licht, das in die verborgensten Ecken der Seele fällt.
Fazit: Ein Roman, der nicht nur bewegt, sondern geradezu beweist, dass in jeder noch so tief empfundenen Krise Auswege warten!
Klappentext:
Im Jahr 2000 lernt Elizabeth Rayya kennen. Erst sind sie Freundinnen, dann Seelenverwandte. Die beiden werden ein Paar, leben ihre einzigartige Liebe. Aber sie sind auch zwei Süchtige auf Kollisionskurs in Richtung Katastrophe – und müssen nach einer verheerenden Diagnose den gemeinsamen Weg des Abschieds gehen.
Über die Autorin:
Elizabeth Gilbert, Jahrgang 1969, wuchs auf einer Weihnachtsbaumfarm in Connecticut auf. Nach ihrem Studium in New York arbeitete sie als Journalistin für die „New York Times“ und begann, Bücher zu schreiben. Das „Time Magazine“ wählte sie unter die hundert einflussreichsten Menschen der Welt. Ihren internationalen Durchbruch hatte sie 2006 mit „Eat Pray Love“, 2010 mit Julia Roberts in der Hauptrolle verfilmt. Heute lebt Gilbert in New Jersey.



