„Warum wir sterben“ von Venki Ramakrishnan, Klett-Cotta Verlag: Ein Tabuthema enttabuisiert, der Chemie des Todes auf den Grund gegangen, dem Sinn des Seins nachgespürt – ein Chemie-Nobelpreisträger verknüpft wissenschaftliche Thesen mit philosophischen Fragen, die die Menschheit seit jeher beschäftigt. Und obwohl die Materie komplex und anspruchsvoll ist, gelingt es dem Autor, die faszinierenden Prozesse des Lebens, den Prozess des Alterns und das Hingleiten zum Ende verständlich und spannend aufzubereiten.
Was er nach der Lektüre hinterlässt? Keine Hoffnung auf Unsterblichkeit, aber auch keine Angst vor dem Unvermeidlichen, sondern eine tiefe Versöhnlichkeit mit der Tatsache, dass Leben und Tod untrennbar miteinander verbunden sind.
Fazit: Ein Buch, das ein neues Verständnis für die Kostbarkeit unserer begrenzten Zeit vermittelt!



