„Träume aus Feuer“ von Florian Illies, Pfaueninsel Verlag: Der Barock erscheint in diesem Roman nicht als bloße Kulisse, sondern als fühlbares Ambiente. Wie gewohnt gelingt dies dem Autor durch seine Liebe fürs Detail und seine Begabung, der Vergangenheit dank seiner unverwechselbaren Erzählweise neues Leben einzuhauchen. So kreiiert Illies authentische Kulissen für seine Handlungen. In diesem Fall ist sie der Epoche entsprechend überladen, prunk- und glanzvoll. Da fällt es nicht schwer, sich rasch in den Plot, in diese faszinierende Welt einzufinden.
Klappentext:
Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der preußische König schenkt ihm deshalb die Pfaueninsel zwischen Potsdam und Berlin, damit er im Geheimen in seiner Zauberwerkstatt aus dem Feuer eine neue Welt erschaffen kann. Aus seinem Ofen entsteigt am Ende ein Glas, wie es zuvor kein Menschenauge je gesehen hatte: rot wie ein Rubin. Schnell wird es eines der begehrtesten Luxusgüter Europas.
Über den Autor:
Florian Illies, Jahrgang 1971, war Feuilletonchef der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, leitete das Auktionshaus Grisebach und ist Mitherausgeber der „Zeit“.



