Sieben Jahre

„Sieben Jahre“ von Tanja Kinkel, Hoffmann und Campe Verlag: Krieg, Intrigen, Leidenschaft – dieser mitreißende Roman lässt Historie wieder aufleben, er macht sie Seite für Seite (und davon gibt es 861!) spürbar, nachvollziehbar. Das ist der hohen Sprachkunst der Bestsellerautorin zu verdanken, die es bestens versteht, Geschichte informativ und gleichzeitig unterhaltsam wiederzugeben. Detailverliebt und ohne auch nur eine Sekunde zu langweilen, nimmt sie ihre Leserinnen und Leser mit auf eine turbulente Reise in die Vergangenheit.

Teil der Historie werden

Die authentisch beschriebenen Szenen vom Leben am Hofe, von Feldzügen und Schlachten lassen sofort Kopfkino entstehen. Man hat sie regelrecht vor sich, sieht vor dem geistigen Auge, wie die Figuren interagieren, wie sie kämpfen, lieben, leiden, wird zu einem Teil von Kinkels Welt.

Fazit: Lektüre mit starker Erzählkraft!

Klappentext:

1756: Friedrich II. von Preußen steht im Zenit seiner Macht – bis es seiner Erzfeindin Maria Theresia gelingt, das junge Königreich Preußen nahezu vollständig zu isolieren. Der König geht zum Angriff über. Sein Feldzug, der als Siebenjähriger Krieg in die Geschichte eingehen wird, verlangt auch seiner Familie alles ab: Während sein Bruder und Thronfolger Wilhelm unter dem Druck zerbricht, erweist sich der bisher als leichtfüßig verrufene Heinrich als brillanter Stratege, gleichzeitig Friedrichs schärfster Kritiker und wichtigste Stütze, und seine Schwester Amalie schickt sich an, auf unerhörte Weise eigene Wege zu gehen. Im Inferno von Krieg und Familiendrama steht ausgerechnet der rechtelose schwarze Pagen Hannibal an ihrer Seite, der gleichzeitig voller Mut für eine eigene bessere Zukunft kämpft …

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