Sh*tshow

„Sh*tshow“ von Richard Russo: Kurz und bündig fällt diese Erzählung des Bestsellerautors aus, in der er sich mit der Frage beschäftigt, warum sich Amerika 2016 für Donald Trump entschieden hat. Das macht er mit dem ihm eigenen schwarzen Humor. Er kritisiert, prangert an und scheut keine Konfrontation. Dazu beleuchtet er auch die menschlichen Abgründe, die derlei politische Neuordnungen mit sich bringen.

Fazit: Ein finsterer Blick auf eine Nation im Umbruch!

Klappentext:

David und Ellie, zwei gutsituierte, in der Großstadt lebende, pensionierte Akademiker sind zufrieden mit ihrem Leben. Bis zu dem Tag, an dem Donald Trump zum Präsidenten gewählt wird. Plötzlich wird ihnen alles fremd: ihr Land, ihr Leben, sie sich selbst. Ihre Tochter, die längst im liberalen Kalifornien lebt, kann ihnen nicht helfen. Und dann ist da noch dieser Freund, von dem sie glauben, dass er nur so tut, als hätte er Hillary gewählt …

Spätestens als Ellie eines Tages Fäkalien im eigenen Pool entdeckt, findet die „Sh*tshow“ nicht mehr nur im metaphorischen Sinne statt. Aber dieser spektakulär niederträchtige Akt des Vandalismus ist nur das erste in einer Kette politischer und privater Ereignisse, die sich verheerend auf die eigentlich so behagliche Existenz des Paares auswirken.