Das Sebastian-Fitzek-Lexikon von A bis Z

Seine Fans wissen: Sebastian Fitzeks Storys zeichnen sich durch eine ganz bestimmte höchst individuelle Rezeptur aus. CarpeGusta Literatur wollte wissen: Welche Zutaten machen den besonderen Reiz eigentlich aus? Das Ergebnis ist dieses kleine Fitzek-Lexikon. Es versammelt die Begriffe, Motive und Eigenheiten, die seine Bücher so unverwechselbar werden lassen:

      • A wie Anfang: Die erste Seite täuscht. Man glaubt zu wissen, worum es geht, und wird stets eines Besseren belehrt!
      • B wie Beweis: ist meist trügerisch oder unvollständig.
      • C wie Cliffhanger: findet sich gefühlt auf jeder zweiten Seite.
      • D wie Doppelleben: Kaum eine Figur kommt bei Fitzek mit nur einer Identität aus.
      • E wie Erinnerung: Unzuverlässiger als ein Wetterbericht – sie kehrt zurück, verändert sich dabei aber so stark, dass man sich am Ende nicht mehr sicher ist, ob sie jemals gestimmt hat.
      • F wie Familie: der vertrauteste Kreis der Welt, der sich nicht selten als der unberechenbarste entpuppt.
      • G wie Geheimnis: Jede Person besitzt mindestens eines.
      • H wie Hinweis: wirkt zunächst eindeutig und hilfreich, entpuppt sich dann allerdings meist als trügerisches Puzzlestück, das mehr Verwirrung stiftet, als Klarheit schafft.
      • I wie Irrtum: ein Zustand, in dem sich seine Leserinnen und Leser erstaunlich oft wiederfinden.
      • J wie Jäger: Bei Fitzek ist selten klar, wer hier wirklich jagt und wer gejagt wird.
      • K wie Keller: ein Ort, an dem sich Dinge (und manchmal auch Menschen) befinden, die man besser nie gefunden hätte.
      • L wie Leserinnen und Leser: verdächtigen irgendwann alle.
      • M wie Misstrauen: die angemessene Grundhaltung, mit der man der Story des Bestsellerautors begegnen sollte.
      • N wie Neugier: treibt die Protagonisten an und führt selten zu guten Entscheidungen.
      • O wie Opfer: sind nicht immer das Opfer.
      • P wie Polizei: kommt meist genau dann, wenn die Dinge bereits außer Kontrolle geraten sind, und weiß oft weniger als alle anderen Beteiligten.
      • Q wie Qual: der Zustand zwischen Wissen und Nichtwissen, in dem Leserinnen und Leser festhängen, während jede Seite die Unsicherheit noch ein Stück weiter ausdehnt.
      • R wie Realität: kein stabiler Zustand, sondern eine flexible Größe, die sich je nach Wendung neu zusammensetzt.
      • S wie Spannung: der Grund, warum man eigentlich schlafen wollte und trotzdem weiterlesen muss.
      • T wie Twist: der Moment, in dem alles, was zuvor sicher schien, seine Gültigkeit verliert und die Geschichte noch einmal eine völlig neue Richtung einschlägt.
      • U wie Unschuld: hält selten lange.
      • V wie Vergangenheit: Sie ist selten wirklich vorbei, sondern eher ein Kapitel, das sich zuverlässig wieder öffnet, sobald man glaubt, es abgeschlossen zu haben.
      • W wie Wahn: ein Zustand, der sich überraschend logisch anfühlt.
      • X wie X-Faktor: der nicht erklärbare Rest, der jede Auflösung noch einmal neu aufmischt.
      • Y wie Ying und Yang: Gut und Böse verschmelzen oft miteinander.
      • Z wie Zweifel: bleibt bis zur letzten Seite zuverlässig bestehen.

Lesen Sie noch mehr über den Bestsellerautor in unserer Rubrik „Fitzek“.

Diesen Beitrag teilen: