Die vielleicht innovativste Serie über ein literarisches Phänomen, Teil 41: Perry Rhodan als Schachfigur wider Willen

*Kolumne*

Für Perry Rhodan wird ein Traum wahr, als ihn die Superintelligenz ES relativ unsterblich macht und auf die Menschheit als künftigen Machtfaktor im All setzt. Ob ES damit tatsächlich aufs richtige Pferd gesetzt hat, wird sich erst über die Jahrtausende zeigen. Kein schlechter Deal! Denn eigentlich kann da ja gar nichts wirklich schiefgehen, wenn einem ein so übermächtiger Freund und Förderer so viel Vertrauen entgegenbringt und er so viele Vorschusslorbeeren austeilt. Sollte man meinen! Pech nur, wenn plötzlich der nicht minder starke Gegenspieler des Geistwesens erscheint und sich mit ihm ein Duell liefert: mit Perry Rhodan und Co. als unfreiwillige Schachfiguren, ständig kurz davor, zum Bauernopfer zu werden!

Wenn 2 sich streiten, leidet der 3.

Genau das passiert in Zyklus 10 der Weltraumsaga (Heft 600–649, Silberband 68–73). „Das Kosmische Schachspiel“ von ES gegen ANTI-ES dauert Jahre. Der Einsatz ist gigantisch: Nicht weniger als die Zukunft der Menschheit steht auf dem Spiel. Und der Herausforderer scheint partout ihren Untergang zu wollen. Dafür zieht er alle Register, Zeitreisen, Antimateriegalaxien und Paralleluniversen inklusive. Perry Rhodan bringt er gar um den Verstand, und zwar im Wortsinne. Aber wir wollen ja nicht spoilern …

Schlacht der Mächtigen

Irgendwie ist das wie im echten Leben, nur auf intergalaktischem Niveau: Jede Medaille hat auch eine Kehrseite. Konkret: Mächtige Freunde haben in der Regel ebenso mächtige Feinde! Oder verklärter: Selbst in den tiefsten Tiefen des Alls, Abermillionen Lichtjahre von zu Hause entfernt, gibt es Gut und Böse. Trivial? Vielleicht. Aber auch irgendwie philosophisch, oder?

Tipp: Lesen Sie noch weitere Kolumnen, Interviews, launige Beiträge und ganz persönliche Einschätzungen in unserer Serie „CarpeGusta Literatur meets Perry Rhodan“!

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