*Kolumne*
15 Jahre lang setzten die Autoren konsequent auf Funk und Großcomputer. Zwar schrieb man in der Serie bereits das Jahr 3583. Aber im Perryversum war so etwas wie die E-Mail oder gar das World Wide Web einfach noch nicht erfunden. Wie hätte man darauf 1976 auch kommen sollen? Das Internet, wie wir es heute kennen, würde ja erst in anderthalb Jahrzehnten Realität sein. Perry Rhodan persönlich muss das da aber irgendwie geahnt haben. Nachdem ihm der Bordcomputer „Seneca“ wieder einmal das Leben schwer gemacht hatte, sinniert er, aus heutiger Sicht geradezu weise und prophetisch: „Lass das Raumschiffskonstrukteuren der Zukunft eine Lehre sein. Zentralrechner sind von Übel. … In Zukunft brauchen wir verteilte Intelligenz, tausend Kleinpositroniken an Stelle eines Gigantrechners.“ Kein Zweifel: Er spricht vom Internet!

Vom Arpanet zur Positronik – und zurück!
Sicher, der Internet-Vorgänger Arpanet vernetzte bereits ein paar Menschen und war das, was wir heute dezentral nennen. Doch das kannten damals nur Eingeweihte, überwiegend Militärs, das Autorenteam der Science-Fiction-Serie eher nicht. Sie waren also wieder einmal in gewisser Weise hellsichtig, wie vorher schon so oft, siehe Teil 3 dieser Serie. Man könnte also fast meinen: Wer sich ständig und nur mit der Zukunft befasst, bekommt anscheinend ein Gefühl dafür, wie sie tatsächlich einmal aussehen könnte …
Tipp: Lesen Sie noch weitere Kolumnen, Interviews, launige Beiträge und ganz persönliche Einschätzungen in unserer Serie „CarpeGusta Literatur meets Perry Rhodan“!
PS: Ein kleines Perry-Rhodan-Quiz:
Und hier die Antworten:
- Geoffry Abel Waringer, Ehemann/Witwer von Suzy Betty Rhodan
- 20. Der letzte wurde erst nach 3 Jahren gefunden.
- 50. Das aktuelle Heft trägt die Nummer 3368!
- Kosmos-Chroniken, bislang nur 2 Bände erschienen
- Nein, Roi Danton alias Michael Rhodan war sein zweiter Sohn! Sein erster war Thomas Cardif.



