My Life as a Serial Killer

„My Life as a Serial Killer“ von Joanna Wallace, Piper Verlag: Männliche Serienkiller, die in packenden Thrillern ihr Unwesen treiben, gibt es zuhauf. Sie morden auf bestialische Weise und fesseln allein durch den meist blutrünstigen Plot, der die Leserinnen und Leser regelrecht das Fürchten lehrt. Doch wie sieht das Ganze aus, wenn auf einmal eine Frau die Keule schwingt und die Spannung auf bitterbösem schwarzem Humor fußt? Kann ein solch neu interpretiertes Genre ebenfalls für Gänsehaut sorgen? Nach der Lektüre dieses Krimis ist die Antwort auf diese Frage jedenfalls ein eindeutiges Ja!

Der Autorin ist mit ihrer Story ein wundervoller, packender Pageturner gelungen. Man bangt, ängstigt sich – und lacht über den herrlichen Galgenhumor. Die Protagonistin zwingt einen regelrecht dazu, sich über sie zu wundern, über sie zu schmunzeln und bis zum Ende mit ihr mitzufiebern.

Fazit: Thriller-Debüt mit völlig neuen, erfrischenden Zutaten!

Bonus: mit limitiertem Farbschnitt

Klappentext:

Claire ist eine ganz normale junge Frau – zumindest, wenn man einmal davon absieht, dass sie ab und an lästige Mitmenschen über die Klinge springen lässt. Gerade hat sie es auf Lucas abgesehen, der noch nichts von seinem Glück ahnt. Eine unbedachte, falsch getippte E-Mail hat ihn ins Fadenkreuz dieser extrem reizbaren Serienkillerin gebracht. Doch noch bevor sie Blickkontakt aufnimmt, bevor sie sich von ihm einen Drink spendieren lässt, ja sogar bevor Claire ihn mit nach Hause nimmt und in kleine Stücke zerlegt, läuft an diesem Abend etwas ganz und gar schief: Irgendjemand beobachtet Claire. Jemand, der im Begriff ist, ihr mörderisches kleines Hobby zu entdecken. Ist ja klar, dass sie alles unternimmt, um dieses geheim zu halten …

Über die Autorin:

Nach ihrem Jurastudium an der Universität Birmingham arbeitete Joanna Wallace als Anwältin für Handelsrecht, bis eine Autoimmunerkrankung ihr einen Teil ihrer Sehkraft nahm. Das, so sagt sie, half ihr aber letztendlich, klarer zu sehen. Jetzt arbeitet die Mutter von vier Kindern ehrenamtlich bei den „Samaritern“ und betreibt mit ihrem Mann ein kleines Familienunternehmen.

Ebenfalls neu im Piper Verlag erschienen: „Todeskälte“ von Paul Cleave

Klappentext:

In Acacia Pines wird der Schüler Lucas entführt. Sheriff Cohen übernimmt den Fall und findet heraus, dass Lucas in die Fänge eines Serienmörders geraten ist. Eine erbittere Jagd auf den Täter beginnt in der Hoffnung, Lucas noch lebend zu finden. Doch nicht nur das treibt den Sheriff an, denn sein Leben ist in letzter Zeit völlig aus den Fugen geraten: Er ist pleite, geschieden und droht sein Haus zu verlieren. Die ausgeschriebene Belohnung dafür, den Serienkiller zu fassen, könnte all seine Probleme lösen. Doch ist er, der Sheriff, so verzweifelt, sich dafür außerhalb des Gesetzes zu bewegen?