Mojisola weint nicht

„Mojisola weint nicht“ von Yewande Omotoso, Akono Verlag: In Kapstadt beginnt Mojisolas innerer Auf- und auch Ausbruch. Der Tod ihrer Tochter Yinka öffnet ihr dort ein Fenster in ein unbekanntes Leben. Eine schmerzhafte Reise zwischen Selbstanklagen und ungelebter Nähe beginnt. Sie verstrickt die Protagonistin in ein emotionales Labyrinth aus Erinnerungen, Hoffnungen und verpassten Momenten. Was am Ende bleibt, ist keine Wiedergutmachung, sondern eine Versöhnung und eine neue Haltung – leise, mutig, unausweichlich.

Fazit: Dieser eindringliche Text fragt nicht nach Schuld, sondern nach Möglichkeiten. Und er findet sie dort, wo alles verloren scheint.

Ebenfalls im Akono Verlag neu erschienen: „Tod in Cotonou“ von Florent Couao-Zotti

Klappentext:

In den wirbelnden Straßen von Cotonou offenbart sich eine düstere Welt voller Intrigen und Gefahren, in der die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen. Als die schöne Miss Benin verstümmelt am Flussufer gefunden wird, beginnt ein undurchsichtiges Netz aus Lügen und Verrat sich zu entfalten. Da geht es um Kokain, Koffer voller Geld und um Korruption – aber auch um Nächte voll von bösen Geistern, um eine Welt, in der jeder und jede Dreck am Stecken hat und, wie es das afrikanische Sprichwort so treffend sagt, kein Schwein ein Schaf darauf aufmerksam machen sollte, wenn sein Stall im Dreck versinkt. Während sich die Ermittler des Rauschgiftdezernates immer tiefer in ein Labyrinth aus Betrug und Gewalt verstricken, müssen sie sich fragen: Wer kann, in einem Meer aus Lügen und Verderben, die Wahrheit wirklich ans Licht bringen?

Über den Autor:

Florent Couao-Zotti wurde 1964 in Pobé (Benin) geboren. Er ist Schriftsteller, Kulturjournalist, Lehrer und Autor von Theaterstücken, die in den meisten frankophonen Ländern Afrikas sowie in Guadeloupe und Île de France aufgeführt wurden. Er lebt in Cotonou.