Melville verschwindet

„Melville verschwindet“ von Thomas Lang, Berlin Verlag: „Moby Dick“ kennen Millionen in aller Welt. Der Roman wurde schließlich zum Bestseller und mehrfach verfilmt. Doch der Autor ist nur wenigen bekannt. Wer also war Herman Melville? Was machte sein Leben aus? Welchen Kämpfen musste er sich stellen?

Thomas Lang wandelt in diesem Buch auf den Spuren des Jahrhundertdichters und entwirft ein lebendiges Bild seiner Vita. Dabei porträtiert er Melville nicht, wie man es von klassischen Biografien gewohnt ist, sondern bedient sich einer biografischen Fusion: Vergangenheit und Gegenwart greifen hier ineinander und verschmelzen zu einem großen Ganzen.

Fazit: Tiefgründige Reflexionen, die Leserinnen und Leser auf eine spannende Entdeckungsreise schicken.

Klappentext:

Über das abenteuerliche Leben des amerikanischen Schriftstellers Herman Melville und den Stoff, der seine Werke zu Weltliteratur machte. Der Erzähler Meander, ein Mann der Gegenwart, hat einen Lebensbruch erfahren. Beim Räumen des elterlichen Hauses findet und liest er seinen unbeendeten Roman über Herman Melville wieder. In der abenteuerlichen, beinah tragischen Vita des amerikanischen Schriftstellers erkennt Meander die eigenen existenziellen Gefühle und künstlerischen Fragen wieder – oder ist es umgekehrt? Sein gefühltes Scheitern und das Gewinnen einer neuen Autonomie sind dabei Teil eines größeren Bildes von der sich rapide verändernden Gegenwart.

Über den Autor:

Thomas Lang, Jahrgang 1967, lebt in München und ist Journalist. 2002 erschien sein Roman „Than“, der mit dem Bayerischen Staatsförderpreis und dem Marburger Literaturpreis ausgezeichnet wurde. 2005 erhielt Lang den Ingeborg-Bachmann-Preis für einen Auszug aus „Am Seil“. Als Stipendiat hielt er sich unter anderem in Kanada, Italien, den USA und der Schweiz auf.