„Mein Leben mit Mozart“ von Eric-Emmanuel Schmitt, S. Fischer Verlage: Es ist jedes Mal entzückend, wenn man ein Buch von Schmitt aufschlägt und erschlagen wird von dessen Sprachmagie. Liebreizend muten nahezu all seine Sätze an. Sie berühren von der ersten bis zur letzten Seite das Herz. Das liegt nicht daran, dass der Schriftsteller besonders hochtrabend intellektuell schreibt. Das genaue Gegenteil ist sogar der Fall: Seine Literatur zeichnet sich durch ihre unbestechlich schlichte Extravaganz aus. Sie ist schnörkelos, ohne dabei je gradlinig zu sein. Sie ist einfach gestrickt, wirkt dadurch aber alles andere als leichtfüßig. Mit Vorsicht geht Schmitt in all seinen Romanen mit Worten um, platziert sie unprätentiös nebeneinander, oftmals im kindlichen Tonfall gehalten. Und gerade daraus entspinnt sich das Besondere seiner wundervollen Geschichten.
Fazit: Ein Buch, in das man sich verlieben muss!
Klappentext:
Eric-Emmanuel Schmitts Liebe zu Mozart ist die Neigung zu einem Seelenverwandten, dem es scheinbar traumwandlerisch gelingt, Schwieriges leicht werden zu lassen. So kann Mozart Hilfe sein im dunkelsten Augenblick und so rettet er Schmitt das Leben. Und sein Weihnachten. Und seine Erinnerungen. Wie? In dreißig, sehr persönlichen Briefen antwortet Schmitt auf die musikalischen Botschaften des verehrten Komponisten: von der Zauberflöte bis zum Klavierkonzert Nr. 21 in C-Dur.



