„Masaya“ von Daniel Damler, Rowohlt Verlag: Geschichte wird in diesem Roman lebendig und vielschichtig erzählt. Die Leserinnen und Leser erwartet ein unterhaltsames Abenteuer. Sie begeben sich dabei auf eine Reise in ein ebenso geheimnisvolles wie faszinierendes Zeitalter mit einem neugierigen Naturforscher und Entdecker im Mittelpunkt. Durch seine Augen sehen sie eine fremde Welt mit all ihren Wundern, Rätseln und Herausforderungen.
Fazit: Wer historische Literatur mit Tiefe schätzt, findet hier eine spannende Lektüre.
Klappentext:
Mittelamerika, 1529: Als Gesandter des spanischen Königs soll Fernández de Oviedo den Vulkan Masaya erkunden. Ist er das Tor zur Hölle, wie die Einheimischen meinen? Oder die Pforte zu allen Reichtümern der Welt? Während der gefährlichen Expedition durch dichten Urwald und über karge Höhen denkt Oviedo zurück: an sein Leben bei Hofe als Vertrauter des Infanten, seine Zeichenstunde mit Leonardo da Vinci, an den Besserwisser Kolumbus oder die Königin Johanna, die sie die Wahnsinnige nannten und die doch klüger als alle anderen war. Aber die Neue Welt zeigt sich bald weniger unberührt, als es scheint. Oviedo trifft auf bewaffnete Frauen, deutsche Schmetterlingsjäger, verdächtig gelehrte Einheimische und allerlei unerklärliche Phänomene. In der dünnen Bergluft sucht er nach der Wahrheit – über diesen Erdteil, dessen Eroberung und über sich selbst.
Über den Autor:
Daniel Damler, Jahrgang 1975, arbeitet als Anwalt. Er lehrt an der Universität Tübingen, forscht am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie und schreibt regelmäßig für das Feuilleton der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.



