Liebe ist keine Frage großer Gesten

Liebe zeigt sich auf viele Arten –  mal heiter, fröhlich, dann wieder melancholisch oder kapriziös. Kurzum: Sie verhält sich wie ein sich ständig drehender Wind, der unsere Herzen auf unterschiedliche Weise berührt. „Ein Buchclub zum Verlieben“ und „Die beste aller Beziehungen“, Insel Verlag, erzählen von Menschen, die einander finden und wie zwei Stimmen im Einklang erklingen, jede für sich frei, unabhängig, unverwechselbar. Beide Romane reflektieren einfühlsam die diversen Facetten von Beziehungen. Sie zeigen aber vor allem, dass sich Liebe nicht nur in großen Gesten zeigt, sondern sich in den kleinen, leisen Momenten manifistiert.

Klappentext „Ein Buchclub zum Verlieben“:

Ein herzerwärmender Found-Family-Roman über ungewöhnliche Freundschaften und die verbindende Kraft von Geschichten

Sloane Parker liebt ihre Ruhe – und ihre Bücher. Als Bibliothekarin in einer kleinen Stadt hat sie sich ein stilles, geordnetes Leben geschaffen. Einziger Störfaktor ist der mürrische, aber brillante Arthur McLachlan. Der ältere Griesgram fordert sie Tag für Tag mit spitzen Bemerkungen heraus. Doch schon bald entwickelt sich ihr obligatorischer Schlagabtausch zum Höhepunkt ihres Alltags.

Als Arthur eines Morgens nicht auftaucht, schrillen bei Sloane die Alarmglocken und sie macht sich auf den Weg zu ihm. Arthur geht es nicht gut und um ihm eine Freude zu machen, beschließt Sloane einen Buchclub zu gründen. Was als kleine Geste beginnt, wächst zu einem lebendigen Treffpunkt für Menschen, die alle etwas suchen: Trost, Nähe, Hoffnung. Denn jeder trägt ein besonderes Buch im Herzen – und die Kraft der Geschichten kann selbst die einsamsten Seelen zusammenführen.

Klappentext „Die beste aller Beziehungen“:

Martina und Gustav treffen sich als junge Studierende im Stockholm der Siebziger und werden schnell ein Paar. Doch während Gustav Halt und Beständigkeit sucht, sträubt sich Martina gegen Konventionen und gesellschaftliche Erwartungen. Ihre Beziehung hält Gespräche und Konflikte, Trennungen und Neubeginne aus. Es geht um Nähe und Intimität, um Sex und Treue, ums Sprechen und ums Schweigen – und vor allem um die Frage: Kann man geliebt werden, ohne sich selbst aufzugeben?

„Die beste aller Beziehungen“ ist eine scharfsinnige, zugleich bittersüße Reflexion über Liebe, Freiheit und Verantwortung. Gun-Britt Sundström erzählt mit Witz und Klarheit darüber, wie man leben und lieben kann, ohne die eigenen Überzeugungen zu verraten.

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