„Konstellationen“ von Elisa Faison, Piper Verlag: Treue bis ans Ende der gemeinsamen Tage. Das schwören sich Liebende in der Regel, wenn sie zueinander finden und sich für die „Ewigkeit“ binden. Bei Ben und Frances gestaltet sich das ein wenig anders, unorthodoxer. Sie wollen mehr als eine gewöhnliche Beziehung, möchten experimentieren mit ihrer Partnerschaft – und dabei bis an ihre Schmerzgrenzen gehen. Heißt: Ihr gegenseitiges Zugeständis von sexueller Freiheit soll ihr Lebenselixier sein. Beide dürfen ihre Neigungen ausleben, haben ein Recht auf darauf.
Belastende Freiheit
Doch was als erquickliches Abenteuer beginnt, wird bald schon zum nervenraubenden Drahtseilakt der Emotionen, bei dem das Gleichgewicht aus Vertrauen und Wohlbefinden völlig aus dem Takt gerät. An ihrer Stelle nisten sich Selbstzweifel und Eifersucht ein, sodass sich der erhoffte Freiheitsgewinn zu einer Belastungsprobe entwickelt, die kaum auszuhalten ist.
Fazit: Polyamorie als riskantes Gefühlsgeflecht statt verheißungsvolle Alternative zur klassischen Zweierbeziehung inszeniert!



