26. November 2025 – „Knochenkälte“ von Simon Beckett, Rowohlt Verlag: An einem zunehmend düsteren Winternachmittag beginnt Dr. David Hunters siebter Fall. Und der zehrt nicht nur an den Nerven des Wissenschaftlers, sondern auch an denen der Leserinnen und Leser. Schon auf den ersten Seiten entfaltet der Bestsellerautor seine unverwechselbar beklemmende Atmosphäre. Sie mutet kalt, dunkel und gnadenlos einnehmend an.
Krimi mit Tempo
Bemerkenswert ist, wie Beckett innerhalb kürzester Zeit das Spannungstempo steigert. Gewohnt gekonnt überrascht er mit Cliffhangern, mit denen er permanent die Fantasie anzukurbeln vermag. Sie platzen stets unerwartet in die Story hinein, irritieren und zwingen unbedingt zum Weiterblättern, um dann festzustellen, dass nichts so ist, wie es zunächst scheint. Je weiter die Handlung voranschreitet, desto geschickter spielt Beckett mit Wahrnehmung und Erwartung, mit Wahrheit und Lüge. Nicht selten lässt er seine Leserinnen und Leser dabei atemlos zurück.
Klappentext:
Das Skelett hängt in den Wurzeln einer mächtigen Fichte, die das Unwetter zu Fall gebracht hat. Das Wurzelwerk scheint über die Jahre in den verwesenden Körper hineingewachsen zu sein und hält ihn fest umklammert wie in einer Umarmung.
Dr. David Hunter ist während eines Wintersturms in einer kleinen Ortschaft in den Cumbrian Mountains gestrandet. Er ist hier unerwünscht, daran lassen die Bewohner von Edendale keinen Zweifel. Beim Versuch, den grausigen Fund bei der Polizei zu melden, stellt der forensische Anthropologe fest, dass der Sturm das Dorf von der Außenwelt abgeschnitten hat.
Über den Autor:
Simon Beckett ist einer der erfolgreichsten englischen Thrillerautoren. Seine Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter wird rund um den Globus gelesen. Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.













