Romane mit verstecktem Farbschnitt, spicy Szenen mit Illustrationen markiert, Cover im Blütenrausch oder zum Riechen – die Buchbranche muss sich stets etwas Neues einfallen lassen, um Leserinnen und Leser auf sich aufmerksam zu machen. Denn nur wer ins Auge fällt, wird gelesen. Nun bahnt sich diesem Duktus folgend ein weiterer Trend an: aus der Norm fallende Klappentexte!
Während die kompakten Inhaltsangaben bislang in der Regel schnurgerade verlaufen – nämlich meist als Blocksatz angelegt von links nach rechts –, kommen sie nun geschwungen in Wellen- oder Regenbogenform daher. Sie brechen bewusst die gewohnte einheitliche Form und erzeugen somit einen gewissen Rhythmus.
Klappentexte wirken dadurch nicht mehr statisch, sondern dynamisch. Das sorgt für eine ganz besondere visuelle Ästhetik, ohne die Lesbarkeit zu beeinträchtigen.
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