Kein Zurück

„Kein Zurück“ von Stephen King, Heyne Verlag: „Es ist März, und das Wetter ist miserabel.“ So unspektakulär beginnt der neue Roman des Bestsellerautors. Doch schnell entwickelt er sich in eine Richtung, die wir von ihm nur allzu gut kennen, ja erwarten: ein atemberaubender Plot, der uns mit düsteren Wendungen und psychologischen Tricks packt. Der Meister des Schreckens stellt sein einzigartiges Können wieder einmal unter Beweis, indem er die Grenzen zwischen Realität und Wahnsinn verschwimmen lässt. Es ist Spannung auf die King’sche Art!

Geheimnisvoll unvorhersehbar

Unversehens findet man sich in seiner Welt voller Geheimnisse und unvorhersehbarer Bedrohungen wieder. Denn die katapultieren nicht nur die Protagonisten, sondern vor allem seine Leserinnen und Leser auf eine nervenaufreibende Achterbahnfahrt …

Fazit: Ein King, wie man ihn liebt!

Klappentext:

Die Polizei zieht Privatermittlerin Holly Gibney zurate. Ein anonymes Schreiben hat eine Mordserie angekündigt. Das erste Opfer ist eine unbescholtene Frau, in der Hand hält sie einen Zettel. Der Name darauf verweist auf eine Geschworene, die an der Verurteilung eines Unschuldigen beteiligt war, der im Gefängnis erstochen wurde. Der verrückte Täter tötet als „Sühneakt“ wahllos Ersatzopfer anstelle der Geschworenen? „Die Schuldigen am Tod des Unschuldigen sollen leiden“, hieß es. Das Morden geht weiter. Während Holly fiebrig das Puzzle zusammensetzt, hat sie auch alle Hände voll damit zu tun, Anschläge auf eine Feministin abzuwehren, der sie als Personenschützerin dient. Wie zielgerichtet strebt alles auf eine einzige große Katastrophe zu.

Über den Autor:

Stephen King, Jahrgang 1947, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Er bekam zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 für „Mr. Mercedes“ den „Edgar Allan Poe Award“, den wohl bedeutendsten kriminalliterarischen Preis. 2015 ehrte ihn der damalige US-Präsident Barack Obama mit der „National Medal of Arts“. 2018 erhielt er den „PEN America Literary Service Award“ für sein Bestreben, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.

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