„Ingeborg Bachmann, meine Schwester“ von Heinz Bachmann, Piper Verlag: Ihr ganzes Leben lang hatten sie eine innige Beziehung zueinander, waren ein eingespieltes Team, beste Freunde und Vertraute. Inge zu verlieren, hat den 13 jahre jüngeren Bruder daher zutiefst erschüttert. Ihr Tod wurde für ihn zur Zäsur. Doch seine Gedanken blieben trotz der „Trennung“ stets bei ihr. Jetzt hat er sie anrührend, sensibel zu Papier gebracht, wie es nur ein Mensch vermag, der mehr als bloß Erinnerungen bewahrt, der aus tiefstem Herzen bewundert, wertschätzt und liebt.
Einfühlsame Biografie
Diese Biografie unterscheidet sich somit von jeder anderen, die über die Schriftstellerin geschrieben worden ist. Sie ist ein feinfühliger Text, gespickt mit viel Hintergrundwissen und vollkommen neuen Einblicken. Bachmann zeichnet ein sehr persönliches Bild von der Literatin, das nicht mit der Distanz eines unbeteiligten Autos entstanden ist, sondern sich von gelebter Erfahrung nährt. Damit öffnet sich Leserinnen und Lesern ein völlig neuer Zugang zu Ingeborg Bachmann.
Fazit: Berührend, ohne zu verklären – ein wahres Schmuckstück!
Bonus: mit zahlreichen Fotos aus dem Privatarchiv der Familie



