„Honey“ von Imani Thompson, Rowohlt Verlag: Ist es Mord oder Zufall? Mit schwarzem Humor und einer gehörigen Portion Absurdität hat die Autorin ein skuriles Debüt hingelegt. Ihre spannende Campusstory verbindet Thriller-Elemente mit Gesellschaftskritik und fügt sich zu einer kurzweiligen Story zusammen, die gleichermaßen unterhält, überrascht und zum Nachdenken anregt.
Fazit: Ein ungewöhnlicher Roman, der allzu gängige Erwartungen spielerisch aufbricht und seine eigene, ja eigenwillige Tonlage findet!
Klappentext:
Das erste Mal hat Yrsa nicht die Absicht zu töten. Aber der Cambridge-Professor, der ihr gegenübersitzt, hat die Forschungsergebnisse ihrer Freundin gestohlen. Als sie die Biene in seine Sanpellegrino-Flasche schnippt, denkt sie, dass er einen schmerzhaften Stich abbekommen wird. Dann ist er tot. Und Yrsa, die – seien wir ehrlich – schon seit einiger Zeit gelangweilt ist, fühlt sich endlich wieder lebendig.
Über die Autorin:
Imani Thompson, Jahrgang 1998, studierte Soziologie an der Universität Cambridge und arbeitete als Buchhändlerin. Heute lebt die Britin mit schottischen, irischen und jamaikanischen Wurzeln in London.



