„Eine Frage des Formats“ von Lea Singer, Piper Verlag: Sie war die berühmteste Königin der modernen Geschichte, er einer der bedeutendsten Porträtmaler des 20. Jahrhunderts und Enkel des legendären Psychoanalytiker Sigmund Freud. Nichts verband Queen Elizabeth und Lucian Freud. Eigentlich! Zwei Menschen – jeder für sich bisweilen kapriziös, eigen, erfolgsverwöhnt –, deren Leben und Schaffen sich auf ganz unterschiedliche Weise gestaltete, treffen hier trotzdem aufeinander. Ihre Verschiedenheit macht ihre Begegnung überraschend faszinierend.
Von der Magie einer Begegnung
Von solchen magischen Zusammenkünften erzählt Singers Buch. Was geschah hinter den verschlossen Palasttüren? Welche Geheimnisse, die nie ans Tageslicht kommen sollten, drangen dennoch in die Öffentlichkeit? Die Autorin gewährt einen Blick hinter die prunkvolle Kulissen und lässt erahnen, wie abseits der höfischen Etikette unerwartete Momente der Nähe entstanden sind.
Fazit: Kunstvoll, poetisch, überraschend!
Klappentext:
Die Entstehungsgeschichte ihres ungewöhnlichsten Bildes: Als Lucian Freud die Queen bittet, ihr Porträt malen zu dürfen, ist er fast 80 Jahre alt und in einer persönlichen Krise. Queen Elizabeth II. hat nach dem Unfalltod von Lady Di ein massives Imageproblem. Obwohl Freud als unberechenbar gilt, willigt sie ein und sitzt ihm von Mai 2000 bis Dezember 2001 in monatlichen mehrstündigen Sitzungen Modell.
Über die Autorin:
Dr. Lea Singer, Jahrgang 1960, studierte Kunstgeschichte, Gesang, Musik- und Literaturwissenschaft. Mit ihren Romanen über historische Persönlichkeiten ist sie ebenso erfolgreich wie mit ihren Sachbüchern, überwiegend Künstlerbiografien. Sie lebt in München.



