„Einer sollte ihm mal sagen, dass er tot ist“ von Wolfgang Franßen, ars vivendi Verlag: Dieser Krimi ist definitiv anders; er folgt keinem klassischen Muster, sondern hat eine vollkommen andere Erzählweise. Wer also nach neuen Interpretationen eines uralten Genres sucht, findet hier die passende Lektüre.
Was diese Geschichte so besonders macht? Der schwarze Humor, die streckenweise Schrulligkeit der Handlung und natürlich die herrlich eigenwilligen Figuren. Allem voran ist es aber die Sprache, die zündet. Die nämlich ist ironisch, sarkastisch, komisch, ernst, düster und spannend zugleich – ein literarischer Cocktail mit überraschender Rezeptur: bittersüß, finster, schräg – und gerade deswegen erstaunlich bekömmlich.
Klappentext:
Der demente Auftragskiller Trésor sitzt zusammen mit seinem Partner Pépé in einer Bar in Südfrankreich. Sie wissen nicht mehr, ob sie den Mord im Auftrag eines Pariser Gangoberhaupts ausgeführt haben, und begeben sich notgedrungen auf die Suche nach der Leiche. Was Trésor nicht ahnt: Pépé versucht ihm einen Mord in die Schuhe zu schieben, den er im Auftrag eines Clubbesitzers ausgeführt hat. Als Pépé verschwindet, beginnt für Trésor eine Hetzjagd und der Kampf um die eigenen Erinnerungen …



