„Die Genies“ von Jaime Bayly, dtv: Es ist ein Roman über Freundschaft, Genialität und einen schicksalhaften Faustschlag. Dabei ist das Buch über García Márquez und Vargas Llosa weit mehr als eine bloße Biografie von zwei Literaturnobelpreisträgen; es ist ein packendes Sittenbild jener Epoche, in der Lateinamerika nicht nur politisch, sondern auch literarisch revolutioniert wurde.
Die Sprache ist lebendig, pointiert, oft ironisch, manchmal zärtlich, immer genau. Humorvolle Episoden wechseln sich ab mit tief berührenden Momenten. Zwischen Fakten und Fiktion balancierend, wird es der Text zu einem farbenfrohen Zeitdokument.
Fazit: Zwei Titanen treffen aufeinander, schreiben Geschichte und zeigen die Menschen hinter dem Mythos.
Klappentext:
García Márquez und Vargas Llosa lernten sich 1967 auf dem Flughafen von Caracas kennen. Es war der Beginn einer intensiven Freundschaft: In Barcelona waren sie Nachbarn, beide unterstützten die kubanische Revolution. Sie wähnten sich als unzertrennliche Genies. Bis eines Tages Vargas Losa in einem Kino in Mexiko Stadt García Márquez niederschlug und ihm die Nase brach. „Dies ist für das, was du Patricia angetan hast!“, rief er dabei aus. Was war passiert? Was hatte García Márquez seiner Frau angetan?



