„Dichter und ihre Leiden“ von Anton Neumayr: Alle vier waren zweifelsohne genial, revolutionär im Denken und dabei gepeinigt vom Leid: Jean-Jacques Rousseau, Friedrich Schiller, August Strindberg und Georg Trakl.
In dieser akribisch fundierten Spurensuche arbeitet Neumayr heraus, worunter genau die großen Denker litten. Welche organischen und psychischen Abnormitäten haben die exzentrische Persönlichkeitsstruktur Rousseaus geprägt? Wie stand es wirklich um Schillers allzu frühen Tod? Was steckte tatsächlich dahinter? Und welche Psychosen machten Trakl und Strindberg das Leben zur Hölle? Fragen wie diese werden ausführlich und äußerst lesenswert beantwortet. Präsentiert werden ungeschönte Wahrheiten, ein tabuloser Blick auf die inneren Dämonen der vier weltberühmten Dichter und damit so manche ihrer durchaus dunklen Seiten, die oft in krassem Widerspruch zu ihrer öffentlichen Wahrnehmung standen.



