„Der dunkle Sommer“ von Vera Buck, Rowohlt Verlag: Alles beginnt wie ein Traum. Eine imposante Villa, eine malerische Umgebung und endlich die ersehnte Freiheit – mehr bedarf es nicht, um glücklich zu sein. Das jedenfalls glaubt die Protagonistin, als sie eine verfallene Villa auf Sardinien kauft. Doch schnell entpuppt sich die Idylle als böse Überraschung.
Trügerische Idylle
Denn die lang ersehnte Einsamkeit in dem abgeschiedenen Dorf verwandelt sich alsbald in einen Schreckensort, an dem Verborgenes wieder an die Oberfläche gelangt. Lange gehütete Geheimnisse kommen ans Tageslicht, Menschen werden zunehmend mysteriöser und die immer mehr ausartenden Geschehnisse bringen nicht nur die Heldin an ihre Grenzen.
Fazit: Nervenaufreibender Pageturner, der zeigt, dass hinter der schönsten Fassade oft finstere Wahrheiten lauern!
Über die Autorin:
Vera Buck studierte Journalistik, Europäische Literaturwissenschaft und Drehbuch, unter anderem auf Hawaii. Sie erhielt Stipendien und Auszeichnungen im In- und Ausland. Ihr erster Roman „Runa“ war für den Friedrich-Glauser-Preis 2016 nominiert. Heute lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Zürich.



