„Das schwarze Manuskript“, Piper Verlag: Auf dem Gipfel des Erfolgs steigt der Protagonist aus, gibt alles auf und taucht ein in ein völlig anderes Leben. So in etwa ließe sich vielleicht der Inhalt dieses Buches in einem Satz zusammenfassen, wenn die Geschichte nicht aus der Feder von Heinrich Steinfest stammen würde.
Kreativ, ideenreich, erfrischend
Denn bei ihm ist nichts einfach, geradlinig oder erwartbar. Der Autor macht aus der scheinbar einfachen Story ein literarisches Vexierspiel voller überraschender Wendungen und feinsinnigem Humor. Mit sprachlicher Präzision und seiner Vorliebe für das Schräge erschafft er dabei ein kreatives Gedankengebäude, das sich Stück für Stück entfaltet: mal rätselhaft, mal augenzwinkernd, stets durchdacht.
Fazit: Ein Roman, der dazu einlädt, sich auf ideenreiche Umwege einzulassen!
Klappentext:
Ashok Oswald hat diesen Pool bauen lassen, nachdem er im Alter von 35 Jahren zu einem beträchtlichen Vermögen gekommen war. Wie jeden Morgen zieht er seine Bahnen durch das kühle Wasser, doch dieser Morgen ist besonders: Drei Fremde zwingen ihn, sein Ritual zu unterbrechen und das Manuskript herauszugeben, das Peter Bischof ihm vor vielen Jahren anvertraute. Ashok händigt es aus, aber was ist so bedeutsam an diesem Buch, dass diese Leute zu allem bereit scheinen? Um das herauszufinden, gibt Ashok sein altes Leben auf.
Über den Autor:
Albury, Wien, Stuttgart – das sind die Lebensstationen des erklärten Nesthockers und preisgekrönten Autors. Heinrich Steinfest, Jahrgang 1961, der einst den berühmten einarmigen Detektiv Cheng erfand, wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Er lebt in der Nähe von Heidelberg.



