Das Lied der Rose

24. November 2025 – „Das Lied der Rose“ von Julia Kröhn, Lübbe Verlag: Hinein in die Wirren des Mittelalters! Den detailverliebten Schilderungen der Autorin ist es zu verdanken, dass die Lektüre beim Lesen die Gegenwart vergessen und eine wilde, wüste Vergangenheit aufleben lässt. Kröhn schreibt kraftvoll, lebhaft, authentisch. Kaum hat man die ersten Seiten ihres historischen Romans verinnerlicht, fühlt man sich den Figuren nah, versteht sich als Teil ihrer turbulenten Story.

Zeitbild mit aktueller Relevanz

Die Kultur damals, die vielen Umbrüche und religiösen Spannungen sind eindrucksvoll verwoben zu einem vielschichtigen Zeitbild, das gleichermaßen fasziniert wie erschüttert. Es verdeutlicht auf eindringliche Weise die Widersprüche und Herausforderungen nicht nur jener Epoche und zeigt darüber hinaus, dass universelle Themen wie Liebe, Toleranz und Menschlichkeit über die Jahrhunderte nichts an Relevanz verloren haben.

Klappentext:

Regensburg, 1096: Der junge Novize Marian träumt davon, mit gregorianischen Chorälen Gott zu preisen. Doch als er einen Juden vor der Zwangstaufe rettet, nutzt dies ein Rivale, um ihm ein schweres Verbrechen vorzuwerfen. Reinwaschen kann Marian sich davon nur, wenn er sich auf eine Pilgerfahrt begibt. Auf der abenteuerlichen Reise verschlägt es ihn an den Hof von Herzog Guillaume IX. von Aquitanien und dessen Frau Philippa. Hier lernt er die maurische Sängerin Sahar kennen. Marian verfällt ihrer Art der Musik sofort – ebenso wie der jungen Frau selbst. Doch bis die beiden die Liebe, von der sie singen, auch leben können, gilt es Kreuzzüge und Kirchenbann, Intrigen und Machtkämpfe zu überwinden.

Über die Autorin:

Die große Leidenschaft der studierten Historikerin Julia Kröhn, Jahrgang 1975, ist nicht nur das Erzählen von Geschichten, sondern die Beschäftigung mit der Geschichte: Wenn sie nicht gerade an einem neuen historischen Roman schreibt oder sich auf Recherchereisen Inspiration holt, gibt sie ihr Wissen als Geschichtslehrerin an einem Gymnasium und als Guide im Historischen Museum Frankfurt weiter.

Tagged , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.