Das Fenster zur Welt

„Das Fenster zur Welt“ von Sarah Winman, Klett Cotta Verlag: Es sind wundervolle Gefühle, die die Autorin in ihrem wamherzigen Roman umgibt und dadurch zu ebenso wundervollen Wegbegleitern werden. Sie schaffen eine romantisch-heimelige Atmosphäre, von der man sich gern umarmen lässt und nur ungern wieder löst.

Über die Vielschichtigkeit des Lebens

Liebe, Freundschaft, Sehnsucht, Einsamkeit, Poesie – davon spricht Sarah Winman ganze 525 Seiten lang. Damit zeigt sie, wie das Leben sein kann: faszinierend, facettenreich – kurzum: schön, trotz oder gerade wegen seiner Vielschichtigkeit.

Fazit: Ein opulentes Leseereignis!

Klappentext:

Ulysses und Evelyn begegnen sich in einem italienischen Weinkeller und sprechen über Kunst und das Leben, zu einem Zeitpunkt, an dem die Schönheit in der Welt nicht leicht zu finden ist. Diese Begegnung knüpft zwischen ihnen ein lebenslanges Band der Freundschaft. Von den sonnenbeschienenen Hügeln der Toskana bis hin zum Londoner East End.

Ebenfalls neu im Klett Cotta Verlag erschienen: „Lilianas unvergänglicher Sommer“ von Cristina Rivera Garza

Klappentext:

„Lilianas unvergänglicher Sommer“ ist das intime und zugleich vielschichtige Porträt einer Schwester. Es ist die aufwühlende Suche nach den Spuren einer jungen Frau. Es ist der unbedingte Wunsch, nach dem und über das Grauen zu schreiben und die eigene Trauer zuzulassen. Es ist ein funkelndes literarisches Werk von weltweiter Strahlkraft.

Liliana kann besser schwimmen als ihre ältere Schwester, ist größer und aufgeschlossener. Sie hat einen festen Freund, sie studiert, schlägt sich die Nächte mit ihren Freundinnen um die Ohren. Sie trennt sich von ihrem Freund, lernt, geht ins Kino. Und dann: wird Liliana Rivera Garza ermordet. Der Täter ist ihr Ex-Partner, seither nicht verurteilt. 29 Jahre später kehrt die preisgekrönte Autorin Cristina Rivera Garza aus den USA nach Mexiko zurück, um sich dem Andenken an ihre Schwester Liliana zu widmen.

Doch der Erinnerung an Liliana, an die Unbeschwertheit ihrer Jugend, an ihr Leben und ihr Sterben steht die Bürokratie der Justiz entgegen – und die Sprache. Die Sprache, um die Cristina Rivera Garza ringt, ist eine, die es nicht gibt, die es nicht geben kann, die es geben muss. Es ist eine Sprache, in der ein zu früh verlorenes Leben verstanden werden kann. Und die den Lebensfunken einer jungen, ausgelöschten Frau neu entfacht.