Wir haben ihn vermisst und jetzt kehrt er endlich zurück: Stromberg! Allerdings „nur“ auditiv vernehmbar im neuen Hörbuch „Büro ist besser als richtig arbeiten“, Argon Verlag. „Es ist eigentlich auch eine Zumutung, den Stromberg ständig im Bild sehen zu müssen; Stimme reicht oftmals“, witzelt Christoph Maria Herbst und stimmt damit espritvoll auf das ein, was seine Fans erwartet: vier Stunden reinstes Entertainment im gewohnt bitterbösen Duktus.
Espritvoll wie eh und je
Doch dieses Mal tritt der TV-Star nicht solo auf. „Ja, das ist anders als sonst“, räumt der Schauspieler ein. „Normalerweise spricht man ein Hörbuch alleine. Das Tolle an diesem ist aber, dass das komplette Ensemble – Stromberg würde sagen: alle Graupen – mitmachen. Und das sorgt natürlich noch mal für eine ganz eigene Dynamik und verstärkt das Kopfkino noch mal um eine Potenz.“ Er selbst hatte dabei, wie er süffisant erläutert, „Gänsehaut an Stellen am Körper, von denen ich bislang gar nicht wusste, dass ich da Stellen habe“.
Das Wiedersehen vor dem Mikrofon war daher nicht nur ein akustisches Vergnügen, sondern auch eine Herzenssache. Denn die vertraute Chemie innerhalb des Teams ließ offenbar sofort alte Emotionen wieder aufleben. Und das spürt man in jeder Minute der Aufnahme. „Ich hatte keine Sekunde das Gefühl, da wäre mittlerweile eine Dekade vergangen“, wundert sich der Künstler. „Das hat man eigentlich nur daran gemerkt, dass in die eine oder andere Hose ein Keil genäht werden musste und sich die Maskenzeit bei der einen oder dem anderen verdoppelt hat. Ansonsten hatte ich das Gefühl, es ist eine Klassenfahrt auf der Zeitmaschine.“
Fazit: Stromberg, wie er leibt und lebt – man muss ihn einfach lieben!
Service:
Parallel läuft seit dem 4. Dezember der Film „Stromberg. Wieder alles wie immer“ im Kino.




