„Buddha: Das Leben des Siddhartha Gautama“ von Helwig Schmidt-Glintzer, C. H. Beck Verlag: So gut wie jeder kennt seinen Namen. Viele Geschichten und Rätsel ranken sich um ihn. Doch nur wenige wissen Fundiertes über den „Erleuchteten“. In dieser Biografie zeichnet der Autor die Vita Buddhas nach, rekonstruiert dazu penibel seinen Lebensweg, sein Wirken und die Entstehung der Lehren, die bis heute Abermillionen Menschen prägen.
Einfühlsam und zugleich unterhaltsam erzählt, eröffnet der Autor einen neuen Blick in und auf die Vergangenheit. Beim Lesen wird aus der historischen Figur ein greifbarer Mensch, dessen Suche, Zweifel und Erkenntnisse überraschend lebendig wirken.
Klappentext:
Siddhartha Gautama wurde vermutlich 448 v. Chr. im heutigen Nepal als Sohn eines Fürsten geboren, wuchs in einer städtischen, offenen Kultur auf, erlebte mit etwa 35 Jahren eine Erleuchtung, sammelte Gefährten und Schüler um sich und ging 368 v. Chr. ins Nirvana ein. Helwig Schmidt-Glintzer erzählt diese Lebensgeschichte auf der Grundlage der aktuellen Forschung zum Alten Indien sowie entlang der Legenden, die sich um die Gestalt des Erleuchteten ranken. Denn sie sind mehr als spätere Mythen: Sie verraten uns viel über die Zeit Buddhas und seine ursprüngliche Botschaft. Seine Philosophie richtete sich an Aufgeklärte und Interessierte aller Kasten, insbesondere an alle, die bereit waren, ihre eigene Buddha-Natur zu realisieren. Sie war keine Religion, es ging nicht um Gefolgschaft, sondern um Schülerschaft.
Über den Autor:
Helwig Schmidt-Glintzer ist emeritierter Professor für Sinologie. Er lehrte von 1981 bis 2016 auf ostasienwissenschaftlichen Lehrstühlen in München und Göttingen, war zwischen 1993 und 2015 Direktor der „Herzog August Bibliothek“ in Wolfenbüttel und 2016 Gründungdirektor des „China Centrums Tübingen“, das er bis 2023 leitete.



