Autobiografie meines Körpers

„Autobiografie meines Körpers“ von Lize Spit, S. Fischer Verlag: Für viele Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen ist das offene Gespräch ein Tabu. Über Probleme zu sprechen, fühlt sich oft unmöglich, manchmal sogar gefährlich an. Doch das kaum auszuhaltende Schweigen prägt Körper und Psyche. Lize Spit zeigt in ihrem Roman genau das auf: wie das Unausgesprochene Spuren hinterlässt und wie destruktiv sich der Wunsch nach Nähe und Verständnis auswirken kann.

Distanz und Nähe

Die Autorin reflektiert, was emotionaler Missbrauch, Angst und fehlende Kommunikation mit einem Kind machen. Ihre Geschichte birgt gleichzeitig Hoffnung und verdeutlicht, dass es nie zu spät ist für ein klärendes Gespräch.

Fazit: Eine Einladung, die feinen Mechanismen zwischenmenschlicher Dynamik zu beobachten und zu überdenken!

Bonus: Entlang der Buchstaben auf dem Schutzumschlag sind winzige Pünktchen ausgestanzt. Sie geben den Blick frei auf ein Bild aus Lize Spits Kindheit, mit dem der Bucheinband bedruckt ist. „Die metaphorische Bedeutung der kleinen Ausstanzungen erschließt sich beim Lesen des Buches“, erklärt der Verlag dazu und macht gleich neugierig.

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