„Wenn Frauen unergründlich scheinen, dann liegt das an dem geringen Tiefgang der Männer“, ist eine der vielen Aphorismen, die die Hollywood-Diva mit Esprit und feiner Ironie einst zum Besten gab. Das unter anderem ist es, was sie ausmachte: ihr unverwechselbarer Charme, mit dem sie Millionen Menschen weltweit in ihren Bann zog – nicht nur in ihren Filmen. Von ihrem zauberhaften Wesen erzählt nun die neue Biografie „Audrey. Einblicke in das Leben der Ikone“, Piper Verlag. Zu Papier gebracht hat sie der Mensch, der ihr wohl am nächsten stand: ihr Sohn Sean Hepburn Ferrer.
Einfühlsam-berührende Biografie
Privater, ja einfühlsamer hätte dieses Porträt ohne seine Erinnerungen kaum ausfallen können. Zutiefst berührend lässt er das ereignisreiche Leben der Schauspielerin Revue passieren. Er berichet von ihrer Kindheit im Schatten des Zweiten Weltkrieges, ihrer aufregenden Jugend und ihrem glamourösen Aufstieg zum Superstar. Insbesondere aber zeigt er die Ikone, deren liebliches Lächeln unvergessen bleibt, von ihrer schönsten, persönlichsten Seite: als hingebungsvolle Mutter nämlich und als starke Frau, die trotz aller Verletzlichkeit für ihre Ziele stets kämpfte wie eine Löwin. „Warum verändern? Jeder hat seinen eigenen Stil und wenn du ihn einmal gefunden hast, solltest du auch dabei bleiben“, lautete schließlich ihr Motto. Und daran hielt sich die leidenschaftliche Künstlerin bis zu ihrem Tod 1993 im Alter von nur 63 Jahren.
Bonus: Zahlreiche private Polaroid-Fotos schmücken das Werk zusätzlich.
Fazit: Ganz nach Audrey Hepburns Motto, „Die schönsten Romane werden erlebt – und nicht geschrieben“, entfaltet sich diese Lektüre als unterhaltsames Stück gelebter, farbenfroher Geschichte. Ein Must-have – nicht nur für Fans der charismatischen Diva!



