„Alles Liebe“ von Ronja von Rönne, dtv: Liebe benimmt sich wie ein Kreisverkehr, in dem man immer wieder an denselben Punkten vorbeikommt – manchmal freiwillig, manchmal gezwungen – und in dem jede Abzweigung in eine andere Richtung führt. Was einen dort erwartet? Eine weitere Straße … und das Ungewisse. Denn Liebe hat ihre eigene Wahrheit. Sie ist ebenso schön wie absurd, kann schmerzen, verletzen, alles Gekannte verzerren, ja eine eigene Welt erschaffen, in der Vernunft kaum noch Platz hat und Emotionen die Regeln bestimmen.
Von alledem handelt Rönnes neuer Roman; nur erzählt sie davon noch viel subtiler: zarter, mal ernst, dann wieder humorvoll, leichtfüßig und tiefgehend. Als Ganzes fühlt sich ihr Text an wie eine gewaltige Liebeserklärung an die Liebe selbst, die sich trotz aller Worte einfach nicht erklären lässt.
Klappentext:
Laura hat schon als Kind verstanden, wie Mitleid funktioniert. Barbara füllt ihr leeres Haus mit Versandhauskatalogen und einem Mann, den es nicht gibt. Heike sitzt seit dreißig Jahren in einem Haus, das ihrer Schwiegermutter gehört, und träumt von einem Garten, den sie nie haben wird. Christina verkleinert mit ihrer Kunst die Welt, weil sie sie sonst nicht aushält.



